TZ PULS Dingolfing

Schumpeters Theorie des schöpferischen Zerstörers

Egal ob Krise oder nicht - Schumpeters Theorie des schöpferischen Zerstörers zeigt sich aktuell plausibler denn je - was bedeutet das für produzierende Unternehmen?
Fachvortrag von Prof. Dr. Sven Roeren

Technologischen Entwicklungen, fehlende Planungssicherheit und auch die hochgradig individuellen Anforderungen diverser Märkte machen das Umsetzen von Gewinnstreben für produzierende Unternehmen immer schwieriger. Trotzdem entstehen auch und gerade in der aktuellen Situation ständig neue Chancen.

Mit diesem Thema hat sich Prof. Dr. Roeren intensiv auseinandergesetzt. Neue Nischen tun sich auf und wer agil ist, wird belohnt. Insofern gilt wie nie das Theorem von Schumpeter, der bereits vor 110 Jahren postuliert hat, dass wirtschaftlicher Erfolg Einzelner nicht ohne disruptive Elemente im Gesamtkontext funktionieren kann. Nach Meinung des Vortragenden ist dieser ursprünglich makroökonomische Ansatz sehr gut auf den Mikrokosmos eines Unternehmens übertragbar. Der pragmatische Ansatz, der im Vortrag beleuchtet und anhand diverser Beispiele verdeutlicht wird, beschreibt ein un-ideologisches Vorgehen zur konsequenten Nutzung von Chancen aufgrund von Veränderungen im eigenen produzierenden Unternehmen und im Markt.