Null Fehler sind möglich!

Philip Bayard Crosby hat bereits in den 60er-Jahren seine „Mach’s gleich richtig“-Philosophie geprägt, die das Verhindern von Fehlern gegenüber deren Entdeckung in den Vordergrund stellt. Heute – ein halbes Jahrhundert später – lesen wir täglich von Produktrückrufen in allen Lebensbereichen. Defekte Airbags bei Fahrzeugen, reißende Kletterseile, Kinderkleidung mit giftigen Farbstoffen und Babynahrung mit Glassplittern. Allein in Deutschland werden jedes Jahr Millionen von Autos zurückgerufen!

Unternehmen beschäftigen sich heute durchschnittlich ein Drittel ihrer Zeit damit, aufgetretene Fehler zu korrigieren. Durch eine ganzheitliche Betrachtung von Qualität, Produktion und Prozess wird es möglich, Fehler systematisch zu verhindern. Passiert während der Fertigung oder beim Kunden dennoch ein Fehler, wird dessen Ursache
ermittelt, damit der Fehler in Zukunft nicht mehr auftritt. Die Organisation lernt und die Fehler werden messbar reduziert. Zusätzlich wird eine vollständige Dokumentation und Rückverfolgbarkeit des gesamten Herstellprozesses ermöglicht, was in vielen Branchen immer wichtiger wird.

Das Ergebnis ist nicht nur eine erhöhte Sicherheit durch weniger Fehler. Es führt auch zu signifikanten Kosteneinsparungen im Vergleich zu einer reinen Produktivitätssteigerung, da Fehler - wenn sie überhaupt noch passieren - immer früher im Prozess gefunden und verhindert werden. Dann wird schrittweise auch eine Welt vorstellbar, in der alle Produkte wie erwartet funktionieren.